Ausgangslage
Die Gemeinde Silvaplana ist unsere Nachbarin im Engadin und seit 2016 unsere Kundin. Am Anfang stand eine einzige Website für zwei Aufgaben: Tourismus auf der einen Seite, Gemeinde und Politik auf der anderen. Zwei Träger, zwei Budgets, zwei Entscheidungswege – und ein Auftritt, der beides gleichzeitig sein sollte.
Es zeigte sich rasch, dass Einheimische nicht dasselbe suchen wie Gäste. Wer hier wohnt, will eine Bewilligung, einen Fahrplan oder ein Formular. Wer anreist, will Ideen.
Unsere Denkweise
Also wurden die beiden getrennt. 2022 bekam die Gemeinde einen eigenständigen Auftritt, geordnet nach den Lebensphasen von Ein- und Zweitheimischen statt nach Abteilungen. Dazu eine klare Navigation, Icons und Boxen – und ein grosses Suchfeld, das über hinterlegte Begriffe direkt auf die zuständige Seite führt, statt eine Trefferliste abzuwerfen.
Ebenso wichtig war die andere Seite der Website. Sie sollte nicht nur für die Besucherinnen einfach sein, sondern auch für die Mitarbeitenden der Gemeinde – ein Arbeitsinstrument, kein Hindernis. Newsbeiträge entstehen deshalb über Formulare statt über freie Gestaltung: Ein Mindestmass an Gestaltung bleibt gesichert, auch wenn viele Hände pflegen.
Wie baut man eine Website für Menschen, die ihr Anliegen kennen – aber nicht die Abteilung, die dafür zuständig ist?


