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Cases H&B Real Estate AG

Eigenes Branding, ein Vermarktungssystem

Wer Objekte vermarktet, verkauft keine Fläche. Er verkauft einen Standort, eine Nachbarschaft, eine Adresse. Dann ist die Aufgabe nicht, jedes Objekt neu zu erklären – sondern dafür zu sorgen, dass jedes vom vorherigen profitiert. Überall, wo mehrere Objekte nacheinander auf den Markt kommen, entscheidet nicht das Budget pro Haus, sondern was zwischen den Häusern bestehen bleibt.

Kompetenzen
  • Strategie
  • Branding
  • Multimedia
  • Marketing

Ausgangslage

H&B Real Estate vermarktet Gewerbe- und Wohnobjekte in der Nordwestschweiz. Mehrere Objekte pro Jahr, jedes mit eigener Adresse, eigener Zielgruppe, eigenem Zeitplan. Nicht jedes davon braucht einen eigenen Namen – aber alle brauchen eine Präsenz und eine Kampagne für Sichtbarkeit. Wir sehen uns als Systemagentur und bringen unser Wissen ins nächste Projekt mit. Auch beim Vermarktungsteam beginnt die Arbeit nicht jedes Mal von vorne.

Unsere Denkweise

Der Triggerpunkt lag nicht im Budget – jedes einzelne Objekt war ordentlich aufgestellt. Er lag in unserem Systemdenken: Grundlagen klären, Vorlagen bauen, Abläufe abstimmen, und das bei jedem Haus neu. Also haben wir getrennt, was jedes Objekt eigen haben muss, von dem, was alle teilen können. Marke, Bildwelt und Ansprache entstehen pro Haus. Struktur, Technik und Abläufe stehen einmal und tragen alle.

Dass beides zusammengeht, zeigen zwei Objekte, die unterschiedlicher kaum sein könnten: GWERB7, ein Gewerbehub in Aesch für Werkstatt, Praxis und Studio. Und SONUVO, zwei Gebäude von Herzog & de Meuron im Life-Science-Cluster Allschwil, englischsprachig vermarktet. Gleiche Grundlage, zwei Handschriften.

Wie vermarktet man mehrere Objekte im Jahr, ohne jedes Mal von vorne anzufangen – und ohne dass am Ende alle gleich aussehen?
Hanna Meier, Branding-Queen und Visionskonzepterin
Positionierungsmatrix für SONUVO: Punkte im Raster, das Logo hervorgehoben

Positionierung

Zuerst wird geklärt, wofür ein Objekt steht. Wer im Life-Science-Cluster mietet, sucht keine Bürofläche, sondern einen Standort im Umfeld von Forschung und Entwicklung. Die Positionierung setzt bei der Nachbarschaft an – und liefert die Regel, aus der sich Name, Marke und Ansprache ableiten.

Logo von GWERB7 auf einer Fläche in der Kundenfarbe

Aus der Gewerbestrasse 7 wurde GWERB7 – kurz genug für die Fassade, eindeutig genug für die Suche. Aus zwei Gebäuden, die zusammenklingen sollen, wurde SONUVO. Beide Wortmarken müssen dasselbe leisten: aus der Distanz lesbar am Bau, bestehen neben Architekturvisualisierungen im Pitchdeck.

Zwei Blätter aus dem Corporate Design von GWERB7, aufgefächert auf der Kundenfarbe

Corporate Identity

Hier trennen sich die beiden Häuser. GWERB7 bekam ein dunkles Petrol, entwickelt für Anwendungen, die im Werkalltag bestehen müssen. SONUVO eine helle, zurückgenommene Farbwelt – wenn Herzog & de Meuron das Gebäude entwerfen, hat die Kommunikation die Aufgabe, nicht aufzufallen.

Plakatständer mit der Signaletik von GWERB7

Signaletik

Ein Gewerbehub hat keinen Empfang. Wer eine Werkstatt beliefert oder zu einem Termin kommt, orientiert sich an dem, was am Bau steht. Sechzehn Positionen vom Pylon an der Einfahrt über die Stele an der Abbiegung bis zur Beschriftung am Eingang – dieselbe Wortmarke wie im Browsertab.

Drohnenaufnahme des GWERB7 in Aesch mit Fassadenschriftzug, begrüntem Dach und Blick über das Birstal

Fotografie

Wer ein Studio sucht, achtet auf Raumhöhe und Licht. Wer eine Praxis eröffnet, auf Zugang und Ruhe. Wer eine Werkstatt braucht, auf Anlieferung und Boden. Dieselbe Fläche, drei Bildstrecken statt eines neutralen Mittelwegs – dazu Drohnenaufnahmen für die Lage im Gewerbegebiet.

Standbild aus dem Film für SONUVO

Video

Vermarktet wird vor dem Bezug. Das Bewegtbild arbeitet mit dem, was schon da ist: Lage, Umfeld und die Räume selbst. Ein Spot für die Billboard-Fläche, Shorts im Hochformat, animierte Overlays – für beide Gebäude getrennt.

Startseite von GWERB7 auf einem MacBook, vor einer Fläche in der Kundenfarbe

Responsive Websites

Hier zahlt sich die gemeinsame Grundlage aus. Beide Websites zeigen Flächen mit Verfügbarkeit, Grundrisse und Standortfakten – GWERB7 auch die vermieteten, weil ein Haus, das sich füllt, schneller Anfragen auslöst. SONUVO führt über Landingpages pro Nutzungsszenario, englisch zuerst.

Drei Kampagnensujets von GWERB7, gestaffelt auf der Kundenfarbe

Kampagne

Gewerbeflächen vermieten sich über die Nachbarschaft: ein Teaser je Nutzungsart, dazu ein Foodtruck-Anlass, der das Areal für einen Tag zum Treffpunkt machte. Im Life-Science-Cluster entscheidet eine kleine, gut umrissene Gruppe – dort läuft die Kampagne über ein Karussell zu den Swiss NLS Days.

Dario Rago, Consultant Vermarktung, H&B Real Estate AG
Kundenstimme
Was das Team diffrent innert kürzester Zeit auf die Beine stellt, ist einfach unglaublich.
Dario Rago, Consultant Vermarktung, H&B Real Estate AG

Wenn dir das bekannt vorkommt

Dann lohnt sich das Gespräch, bevor das nächste Objekt bei null anfängt. Wir nehmen uns 45 Minuten für deine Situation – kein Verkaufstermin, sondern Sparring: Was trägt bei dir schon, was fängt jedes Mal von vorne an, und woran würdest du merken, dass es wirkt.

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