Cookies

Diese Website verwendet Cookies, die deine Zustimmung brauchen.

Zum Inhalt springen
Cases Bredella AG

Ein Stadtteil, der überzeugt, bevor er gebaut ist

Wer ein Areal entwickelt, verkauft keine Fläche. Er verkauft eine Vorstellung von Zukunft – und braucht dafür eine Mehrheit. Überall, wo ein Vorhaben Jahre dauert und öffentlich entschieden wird, entscheidet nicht die Qualität der Planung – sondern ob sich die Leute etwas darunter vorstellen können.

Kompetenzen
  • Strategie
  • Branding
  • Multimedia
  • Marketing

Ausgangslage

Direkt am Bahnhof Pratteln entsteht auf dem Bredella-Areal ein neuer Stadtteil. Seit 2018 begleiten wir die Bredella AG in der Kommunikation – nach innen mit dem Planerteam, nach aussen mit Behörden, Nachbarschaft und Öffentlichkeit.

Ein solches Vorhaben ist nicht verkauft, wenn die Planung steht. Es ist verkauft, wenn eine Gemeinde zustimmt. Zwischen der ersten Skizze und dem fertigen Quartier liegen Jahre, in denen es nichts zu besichtigen gibt – und trotzdem laufend etwas zu entscheiden.

Unsere Denkweise

Informationen über ein Bauprojekt überzeugen niemanden, der sich nichts darunter vorstellen kann. Also haben wir nicht mehr erklärt, sondern früher gezeigt. Jede Massnahme macht ein Stück der künftigen Nutzung schon heute erlebbar – als Ort, an dem man sitzt, als Rundgang, den man geht, als Bild, das man teilt. So bekam das Areal eine Gegenwart, lange bevor der erste Neubau steht.

Wie macht man einen Ort erlebbar, den es noch nicht gibt – so, dass eine Gemeinde Ja dazu sagt?
Anita Fiechter, Szenario-Denkerin und Inspirationsquelle
  • Zwei Gäste im Gespräch zwischen Palmen und Bambuswand im Bredella Village. Foto Marc Gilgen
  • Zwei Gäste lachen mit Weingläsern vor der dunklen Holzfassade des Bredella Village. Foto Marc Gilgen
  • Zwei Gäste laden ihre Handys an der Stele «Kei Pfuus meh?», dahinter die Palettenlounge und das Bredella-Signet

Kommunikation seit 2018

Zuerst wurde geklärt, wer mitredet: Dialoggruppen, Markenwerte, Botschaften, Sprachregelungen. Aus dieser Grundlage leitet sich seither jede Massnahme ab – von der öffentlichen Infoveranstaltung mit der Gemeinde bis zum Auftritt an der Gewerbeausstellung. Das ist die Voraussetzung für alles Weitere.

  • Station des Areal-Rundgangs an der Graffitiwand: QR-Code-Tafel mit der Frage «Wirf doch mal einen Blick in die Zukunft»
  • Station des Areal-Rundgangs an der Mauer: QR-Code neben der Frage «Möchtest du sehen, wie die Zukunft vom Kreisel aus wirkt?»
  • Das Grüssenweglein: schmaler Durchgang zwischen Gitterzaun und rosé gestrichener Mauer, eine violette Linie führt über den Boden

Areal-Rundgang mit QR-Codes

Stationen entlang des Areals stellen eine Frage, die Antwort kommt aufs eigene Handy. Wer vorbeigeht, sieht die Zukunft genau dort, wo sie entstehen wird – ohne Führung, ohne Anmeldung, zu jeder Tageszeit. Der Rundgang entstand noch im alten Auftritt – und machte sichtbar, dass das Zeichen mit dem Areal nicht mehr mithielt.

  • Logo-Redesign im Vergleich: links die alte Wortmarke «Bredella» in Serifenschrift, rechts das neue Signet auf gelber Fläche
  • Bredella-Signet mit darunterliegendem Schriftzug, weiss auf violetter Fläche

Logo Redesign

Also folgte das Zeichen: kein abgeschlossenes Emblem mehr, sondern eine Form, die sich öffnet und mit dem Areal mitwächst. Sie trägt heute alles – vom Bauzaun über die Stele bis zur Website.

  • Die Bredella-Website im MacBook auf violetter Fläche: Startseite mit der Visualisierung der neuen Stadtstrasse
  • Angeschrägte Ansicht der Arealübersicht mit den Baufeldern A1, A2, B1, B2 und C1

Responsive Website

Die Website bündelt, was auf dem Areal verstreut sichtbar ist: Projektstatus, Baufelder, Angebot und Aktuelles – nach derselben Logik wie der Rundgang draussen. Sie macht das Areal erlebbar, bevor es gebaut ist.

  • Holzrahmen der Bredella Lounge mit Signet, davor die Stele «Kei Pfuus meh?» und die violette Sockelblende
  • Bredella Lounge bei Nacht: Lichterketten und Hängelampen über den Palettenmöbeln, das Signet leuchtet violett
  • Palettenmöbel mit violetten Kissen auf einem Holzdeck vor der gelb-violett gestreiften Bredella-Fassade

Bredella Lounge am ESAF

Fünfzig Quadratmeter Sägemehl, Palettenlounge, Ladestation und ein Logo zum Anfassen. Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2022 in Pratteln wurde das Areal zum ersten Mal nicht erklärt, sondern benutzt.

  • Salzbohrturm des Bredella Village mit den Bannern «Bredella» und «Village», drei Menschen schauen aus der Turmöffnung. Foto Marc Gilgen
  • Eröffnung des Bredella Village: Gäste zwischen Lichterketten und Olivenbäumen, dahinter der Salzbohrturm mit den Bannern
  • Pool im Bredella Village mit Sonnenschirmen, dahinter der Salzbohrturm mit dem Village-Banner. Foto Marc Gilgen

Bredella Village

Aus dem Salzbohrturm des Eventdorfs wurde ein bleibender Begegnungsort am Bahnhof Nord. Er zeigt im Kleinen, was das Areal später im Grossen leisten soll: Gastronomie, Aufenthalt, Publikum – und einen Grund, überhaupt vorbeizukommen.

  • Gruppenbild nach der Abstimmung: rund vierzig Menschen halten Schilder mit «Merci Prattele» und «Danke Prattele» hoch. Foto Marc Gilgen
  • Standbild aus dem Influencer-Video: zwei Personen sitzen vor gelber Wand, eine hält einen Schneebesen in die Kamera

Abstimmungskampagne Bredella West

Als Kreativagentur haben wir die politische Vorlage in Bilder und Sätze übersetzt – für Plakate, Inserate, Social Media und Videos. Im November 2024 sagte Pratteln Ja: 1903 zu 1481 Stimmen bei 41,6 Prozent Beteiligung.

Wenn dir das bekannt vorkommt

Dann lohnt sich das Gespräch, bevor die nächste Broschüre entsteht. Wir nehmen uns eine Stunde für deine Situation – kein Verkaufstermin, sondern Sparring: Was trägt bei dir schon, was fehlt, und woran würdest du merken, dass es wirkt.

Erstgespräch vereinbaren