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Zwei Kolleginnen schauen gemeinsam auf den Bildschirm mit der Teamseite

Gutes CMS: Website selber pflegen

Anita Fiechter | 6 Min. Lesezeit

Wir bauen Websites so, dass du uns für den Betrieb nicht mehr brauchst. Das klingt nach einem schlechten Geschäftsmodell. Es ist der einzige Weg, wie eine Website nach dem Launch noch etwas bewirkt.

Das wahre Einsparnis zeigt sich im Betrieb

In der Offerte steht, was die Erstellung deiner Website kostet. Was sie im Betrieb fordert, steht nirgends – und genau danach fragt deine Geschäftsleitung im zweiten Jahr.

Deshalb denken wir den Betrieb von Anfang an mit. Eine Personalmutation, eine neue Referenz, eine geänderte Öffnungszeit: Wenn dafür jedes Mal eine Mail an die Agentur nötig ist, dauert eine Fünfminutenänderung zwei Wochen. So veraltet eine Website – nicht mit einem Knall, sondern leise, bis auf der Team-Seite drei Personen stehen, die längst weg sind. Das Aufholen ist dann kein Update mehr, sondern ein Projekt.

Was zwei Wochen dauert, wird beim dritten Mal gar nicht mehr gemeldet
Patrick Barca, Prozessdenker und Digitalisierungs-Begleiter

Der zweite Frustpunkt steht ebenfalls nicht in der Offerte: Was passiert, wenn in zwei Jahren ein neuer Inhaltstyp dazukommt? Bei einer Website, die über die Jahre verzettelt und verschachtelt wurde, ist das jedes Mal ein kleines Projekt. Bei einer Website aus Bausteinen ist es eine Erweiterung. Deshalb messen wir eine Website nicht daran, wie sie am Launchtag aussieht, sondern daran, wie oft ihr sie ein Jahr später anfasst.

Konkret heisst das: Eine Referenz, eine Stelle, ein Teammitglied wird einmal erfasst und erscheint überall, wo es hingehört. Wer etwas ändert, ändert es an einem Ort.

Klassische Agenturen

KonzeptRealisation

diffrent.digital

Initialisierung
StrategieKonzeptRealisationImplementierung
Controlling

Bevor wir über Seiten reden, reden wir über euren Alltag

Wer schreibt bei euch die Neuigkeiten? Wer gibt sie frei? Wie kommt eine offene Stelle heute zu den Bewerbenden – und wer antwortet darauf?

Wir beginnen früher und begleiten länger. Die Fragen kommen deshalb, bevor die erste Seite gestaltet ist – das fühlt sich am Anfang wie eine Verzögerung an und ist die wichtigste Phase im ganzen Projekt. Denn wenn eine Bewerbung heute über drei Mailadressen läuft und niemand zuständig ist, löst ein Formular auf der Website das nicht. Es beschleunigt nur das Durcheinander.

Wir hinterfragen darum früh und unbequem:

  • Wer macht das heute? Nicht die Rolle im Organigramm, sondern die Person, die es tatsächlich tut.

  • Wie oft? Etwas, das zweimal im Jahr passiert, braucht eine andere Lösung als etwas Wöchentliches.

  • Was passiert danach? Ein Formular ist erst fertig, wenn klar ist, wo die Antwort landet und wer sie schreibt.

  • Was fällt weg? Der beste Teil der Antwort. Fast immer gibt es einen Schritt, den niemand mehr braucht.

Erst danach bauen wir. Das Ergebnis ist keine Website, die den bisherigen Ablauf abbildet – sondern eine, die ihn vereinfacht. Das ist der Unterschied zwischen einem Lieferanten und jemandem, der mitdenkt.

Wie das im Projektablauf konkret aussieht, steht in Damit alle vom Gleichen reden.

Initialisierung
StrategieKonzeptRealisationImplementierung
Controlling

Projekt-Vision-Workshop

  • Kennenlernen
  • Ziele setzen

Grobkonzept

  • Projekt-Vision schärfen
  • Content-Strategie erstellen
  • Branding-Moodboards skizzieren

Detailkonzept

  • Content-Dokument anlegen
  • Branding-Guidelines definieren
  • Bildwelten & Storyboards kreieren

Umsetzung

  • Website
  • Social Media
  • Drucksachen
  • Kampagnen

Qualitätskontrolle

  • Testing intern/extern
  • Abnahme durch Kunde
Schulung durch diffrent

Im Vorprojekt erarbeiten wir:

  • Projektplan
  • Workshop-Resultate
  • Kostenschätzung

Die Strategie legt den Grundstein für:

  • Content
  • Branding
  • Timeline
  • Präsentation Grobkonzept

Das Konzept entsteht gemeinsam:

  • im Projektteam
  • iterativ im engen Austausch
  • Präsentation Detailkonzept

In der Realisation wird finalisiert:

  • Layouts
  • Texte
  • Multimedia-Inhalte

Übergabe an Kunde:

  • letzte Schulung Mitarbeitende
  • Einführung Datastudio

Evaluation:

  • Erfolgskontrolle
  • SEO-Reporting
Meilensteine
Auftrag erteilt
Grobkonzept freigegeben
Detailkonzept freigegeben
Gut zum Druck / Go Live
Go Live
Abschluss

Wir gestalten zwei Oberflächen, nicht eine

Alle reden vom Frontend: von dem, was eure Kundschaft sieht. Hinter jeder Website sitzt aber eine zweite Oberfläche, die genauso oft benutzt wird – von deinem Team. Und die wird in unserer Branche stiefmütterlich behandelt: technische Feldnamen, englische Begriffe, eine Struktur, die der Datenbank folgt statt dem Menschen davor. Genau dort entstehen die Anfragen, die später bei dir landen.

Wir behandeln dieses Backend als eigenes Produkt mit einer eigenen Zielgruppe. Konkret heisst das:

  • Dieselben Namen vorne und hinten. Was im Design ein Teaser ist, heisst auch im Backend Teaser. Niemand muss eine zweite Sprache lernen.

  • Ein Klick vom Frontend ins Backend. Wer angemeldet ist, sieht auf der Website eine Leiste und springt direkt zum passenden Eintrag. Kein Suchen in Menübäumen.

  • Zuletzt bearbeitet zuoberst. Weil man fast immer an dem weiterarbeitet, was man zuletzt angefasst hat.

  • Alles auf Deutsch. Auch die SEO-Felder. Ein Feld, das «Meta Description» heisst, wird nicht ausgefüllt.

Einzeln ist nichts davon spektakulär. Zusammen entscheiden diese Details darüber, ob jemand aus deinem Team eine Änderung selber macht oder dir eine Mail schreibt.

Dazu kommt der Punkt, der dich als Verantwortliche am meisten entlastet: Weil die Bausteine vorbereitet sind, hält die Gestaltung auch nach hundert Änderungen. Man füllt eine vorbereitete Form, statt eine leere Fläche zu gestalten. Niemand kann die Website versehentlich verunstalten – und genau deshalb dürfen die Freigabeschleifen kürzer werden.

Warum künstliche Intelligenz einen Baukasten braucht

Künstliche Intelligenz kann Texte vorbereiten. Was sie nicht kann: erraten, wie eure Website aufgebaut ist. Daran scheitern die meisten Versuche im Alltag – am Schluss räumt jemand von Hand auf, und der Zeitgewinn ist wieder weg. Bei uns greift es, weil wir die Vorlagen weit im Voraus denken. Wenn jeder Baustein sauber definiert ist, fällt ein Entwurf direkt in die richtige Form: Titel, Zusammenfassung, Bildbeschreibung, Seitenbeschreibung für Google. Ihr bestätigt oder korrigiert, statt zu formatieren.

Die Inhalte schreibt weiterhin ihr, weil nur ihr wisst, was stimmt. Aber die Pflichtteile drumherum, an denen Redaktionsarbeit sonst hängen bleibt, sind keine Hürde mehr. Das nimmt keine Entscheidung ab. Es nimmt die Ausrede weg, dass keine Zeit war.

Das Website Playbook

Alles, was wir unterwegs entscheiden, sammeln wir an einem Ort. Das Website Playbook begleitet ein Projekt vom ersten Gespräch bis in den Betrieb und erzählt den Weg in vier Schritten: Design-System → Baukasten → Website → CMS.

Aus Grundelementen wie Farben, Schriften und Abständen entstehen Bausteine. Aus Bausteinen entstehen Seiten. Und die pflegt danach ihr – im CMS, der Oberfläche hinter der Website.

Das Playbook ist bewusst ein Nachschlagewerk und kein Handbuch. Es beantwortet die Fragen, die drei Monate nach der Schulung kommen – und zwar ohne uns: Welcher Baustein war noch mal für was? Wie füge ich ein Bild mit Text ein? Wo hinterlege ich die Seitenbeschreibung für Google?

  1. Design-System

    Farben, Schriften, Abstände

  2. Baukasten

    Teaser, Karten, Formulare

  3. Website

    Seiten aus Bausteinen

  4. CMS

    Pflegt ihr selber

Aus Grundelementen entstehen Bausteine, aus Bausteinen Seiten. Und die pflegt danach ihr.

Schulung heisst: an euren echten Inhalten

Wir schulen nicht an einer Demoseite und nicht nur die Person, die zufällig Zeit hat. Wir schulen die Leute, die es danach wirklich machen – an eurer Website, mit eurem ersten echten Beitrag, der am Ende der Schulung publiziert ist.

Das ist anstrengender, für beide Seiten. Es ist aber der einzige Weg, wie aus «ich habe zugeschaut» ein «ich kann das» wird. Und es bringt die Fragen an die Oberfläche, die sonst ein halbes Jahr später als Mail bei dir landen.

Was beim Launch selbst technisch passiert, steht in Live gehen, ohne die Sichtbarkeit zu verlieren.

Und bei euch?

Wenn morgen eine Mitarbeiterin startet: Wie viele Tage dauert es, bis sie auf eurer Website steht? Und wie viele Personen müssen dafür etwas tun?

Wenn du die Antwort nicht in einem Satz sagen kannst, reden wir darüber.

Wer pflegt bei euch die Website?

Erzähl es uns – kein Verkaufstermin, ein Sparring an eurem Alltag.

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