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Storyboarding Take One
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Storyboarding Take One

Interessierst du dich fürs Thema Video? Dann tauch mit mir ein. Heute erfährst du, was einer der ersten Schritte Richtung fertigem Video ist.

Willkommen am Set

Willkommen am Set

Willkommen am Set

Willkommen am Set

Willkommen am Set

22. Mai 2022

Das Schreiben von Blogbeiträgen zähle ich ganz sicher nicht zu meinen Stärken. Aber hey: ich versuch's einfach. Über Videos, Youtube und Storyboarding könnte ich tagelang erzählen – diese Themen begeistern mich! Schon so lange ich denken kann.

Für Fernsehen kann ich mich nicht erwärmen. Aber Youtube – das gefällt mir. Schon als Schüler habe ich versucht, einen Youtube-Kanal aufzubauen – ganz nach dem Vorbild der grössten deutschen Youtube-Creators. Heute verstehe ich, warum diese selbstgebastelten Kanäle nicht mehr existieren oder mit lediglich fünf Abonnenten vor sich hin gammeln: Youtube ist nicht einfach ein Parkplatz für Videos. Youtube ist eine milliardenschwere Firma, eine riesige Community und eine sich stetig wandelnde Plattform. Hinter einem erfolgreichen Youtube-Video liegt unglaublich viel Arbeit.

Wo beginnen?

Wo beginnen?

Wo beginnen?

Wo beginnen?

Wo beginnen?

Das ist die erste Frage für den Start mit Video-Content. Für uns ist klar: nicht beim Video. Es darf nicht allein auf weiter Flur stehen. Es braucht ein Gerüst, einen Bauplan mit Zieldefinition. By the way: die Zieldefinition braucht es für jede Kommunikationsmassnahme... aber das nur am Rande. Wo soll die Reise hingehen?
Was möchtest du mit dem Video erreichen? Wen möchten wir mit dem Video ansprechen? Und: wo lädst du dein Video hoch?

Kannst du diese Fragen für dich beantworten? Dann lass uns weitergehen. Tiefer möchte ich in diese Thematik nicht eintauchen, sonst hängst du mir noch ab. Wir werden sicherlich Video-Marketing nochmals aufnehmen. Heute erkläre ich den Begriff «Storyboarding».

Wer schon an einem Drehtag gewesen ist, weiss, wie viel schief gehen kann. Das Wetter spielt nicht mit, der Ersatzakku hat keine Lust und 30 Meter vom Drehort entfernt, probt eine «Band». Alles, was Stress reduziert, ist Gold wert. Voilà: Storyboards sind Gold wert. Sie halten wichtige Abläufe fest und bringen alle Beteiligten auf denselben Stand. Wir nutzen sie als praktische Kombination aus Drehplan und Film-Skizze.

Lasst uns in ein praktisches Beispiel eintauchen: Der Launchtrailer vom SHS Logo Refresh ist ein Kurz-Video für die Firma Schneider AG, Pratteln. Ziel des Videos ist es, das neu designte Logo direkt in der Anwendung zu zeigen. Gemeinsam mit unserem Linsenfachmann Roger tobe ich mich kreativ aus und überlege mir flüssige Übergänge.

Licht? Kamera? Action!

Licht? Kamera? Action!

Licht? Kamera? Action!

Licht? Kamera? Action!

Licht? Kamera? Action!

Szene 1: Videoidee

Aller Anfang ist...die Videoidee! Die Vision muss aufs Papier. Hier kommen die Film-Skizzen des Storyboards ins Spiel. Mit Skizzen und kurzem Text wird die Abfolge des Videos dargestellt – von Schnitt zu Schnitt. Das fertige Storyboard lässt sich im Anschluss präsentieren. Wenn's gefällt, geht's ans Eingemachte: die Details.

Szene 2: Lokalitäten

Wo filmst du? Schau dir die geplanten Drehorte genau an. Vor Ort kannst du dir ein viel besseres Bild über die tatsächliche Länge der geplanten Szenen machen. Das kann seltsam wirken, also denkt dran: Wenn ihr das nächste Mal jemanden – ohne Kamera – eine Szene «durchschauspielern» seht, wisst ihr, Storyboarder unterwegs.

Szene 3: Vorbereitung

Wie lange dauert die Szene? Wo wird die Szene gedreht? Wer spielt mit? Welches Material wird für welche Szene benötigt? Wann wird die Szene gedreht? Jedes kleine Detail wird auf dem Storyboard festgehalten. Hat man die nötigen Informationen zusammen, wird im letzten Schritt die Drehabfolge bestimmt. Bei sorgfältiger Vorarbeit reicht eine Nummerierung direkt auf dem Storyboard meistens aus.

Szene 4: Dreharbeiten

Nicht alle Dreharbeiten laufen so reibungslos wie diejenigen für die Schneider AG, Pratteln. Mit Hilfe des Storyboards können kleine Schwierigkeiten und Fragen schnell und unkompliziert geklärt werden. Wenn alles Wichtige auf dem Storyboard steht, ist der Kopf viel freier.

Abspann

Abspann

Abspann

Abspann

Abspann

Ein gutes Storyboard braucht Zeit in der Vorbereitung, vereinfacht jedoch den Drehtag massiv. Die Planungszeit variiert je nach Video-Konzept stark. Mein Lieblingsfeature am Storyboard ist übrigens der Vorher-Nachher-Effekt. Der direkte Vergleich von Skizze zum entstandenen Video begeistert mich jedes Mal aufs Neue!

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Hoffentlich konnte ich mein Blog-Debüt sauber über die Bühne bringen. Im Film wäre jetzt ein grosses «to be continued» auf der Leinwand zu sehen, denn das Thema Videomarketing bringt noch viel mehr Facetten mit sich. Das wars aber für heute von mir. Nach diesem Schreibausflug widme ich mich endlich wieder meinen Schnittprogrammen. Until next time!

Euer Marc.