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Die Kunst einen spannenden Blog zu schreiben.

Anita fasst die wichtigsten Punkte zusammen und gibt dir 10 nützliche Tipps, wie du einen spannenden Blog-Beitrag schreibst und strukturierst.

Wie schreibe ich einen spannenden Blogbeitrag?

23. Juni 2023

Ich frage ChatGPT, wie ich einen spannenden Blogbeitrag schreiben kann. Wollt ihr wissen, was mir die künstliche Intelligenz antwortet? 10 Tipps, die uns helfen, mit einem Blogbeitrag zu begeistern. Los geht’s!

Hier kommt die Antwort von ChatGPT in fett gekennzeichnet. Ich erlaube mir als Schreiberling der Kommunikationsagentur diffrent digital AG im Raum Basel, dazwischen zu kommentieren (kursiv). In Ordnung? Ihr könnt aber auch einfach von Fett zu Fett hüpfen.

Das Schreiben eines spannenden Blogbeitrags erfordert einige wichtige Schritte. Hier sind einige Tipps, die dir helfen können, einen fesselnden Blogbeitrag zu verfassen:

Egal, was ich ChatGPT frage, die künstliche Intelligenz strukturiert immer mit Schritten. Das finde ich grundsätzlich gut, wenn auch ein wenig langweilig. Aber die meisten Blogbeiträge, die einfach lesbar sind, werden von den Autoren mit Schritten zur Leserführung vereinfacht. Item: Starten wir doch einfach mit dem ersten Schritt.

1. Wähle ein fesselndes Thema: Entscheide dich für ein Thema, das deine Zielgruppe anspricht und Interesse weckt. Stelle sicher, dass es relevant und aktuell ist.

Da ist sie: die Zielgruppe. Bevor du überhaupt ans Blogschreiben denkst, solltest du dich immer fragen, für wen möchtest du den Blog schreiben willst. Kennst du deine Buyer Persona? Wenn nicht, rate ich dir vom Blogschreiben ab. Das ist verdorbene Liebesmüh. Und: überleg dir auch vor dem Blogschreiben, was deine Persona im Anschluss tun soll. Was ist deine Handlungsaufforderung?

2. Fange mit einer starken Einleitung an: Beginne deinen Blogbeitrag mit einer einprägsamen Einleitung, die die Neugier der Leser weckt. Du kannst eine Frage stellen, eine interessante Tatsache nennen oder eine provokative Aussage machen, um das Interesse zu steigern.

Ich bin ganz bei der KI. Denkt immer daran: In digitalen Medien sind die Leser:innen gnadenlos. Wenn sie dir 6 Sekunden schenken, kannst du stolz sein. Das ist verdammt wenig Zeit. Also beginne mit einer Aussage, die dein Publikum aufhorchen lässt. Stelle eine schräge These auf oder mit einer Kuriosität. Fessle deine Leser:innen.

3. Erzähle eine Geschichte: Menschen lieben Geschichten. Versuche, eine fesselnde Geschichte in deinen Blogbeitrag einzubauen, die mit dem Thema verbunden ist. Dies hilft dabei, eine emotionale Verbindung zu den Lesern herzustellen und ihr Interesse aufrechtzuerhalten.

Let's check

Wenn ihr Lust habt, dürft ihr mir euren Text senden und ich gebe euch Feedback?

Welchen Bezug hast du zum Thema? Ich zum Beispiel möchte euch kurz erzählen, wie ich zum Schreiben gekommen bin: Ich wollte schon mit 17 Jahren unbedingt den Einstieg in den Journalismus schaffen. Wie schafft man das als Jungspund? Als Wettkampfschwimmerin fragte ich die bz und BaZ an, ob ich über die Wettkämpfe berichten dürfte. Zäck, und schon war's passiert. Ich habe das ganz intuitiv gemacht und dann aber das MAZ in Luzern besucht, um später die Chance zu ergreifen, beim Ausdauersportmagazin FIT for LIFE meinen grossen Schritt in den Sportjournalismus zu schaffen. Es war eine sehr aufregende Zeit, die mich bis heute mit herzlichen Kontakten begleitet. So ist es auch mit dem Schreiben. Beginnt einfach. Versucht nicht gut zu schreiben. Versucht wie in einem Tagebuch zu schreiben. Erst im nächsten Schritt geht ihr über Rechtschreibung und Grammatik. 

4. Verwende eine klare und lebendige Sprache: Nutze eine klare und prägnante Sprache, um deine Ideen zu vermitteln. Vermeide zu lange Sätze und verwende lebhafte Adjektive und Verben, um deinen Text interessanter zu gestalten.

Einverstanden! Keine langen Sätze. Lieber kurze Aussagen. 

5. Verwende Zwischenüberschriften und Absätze: Strukturiere deinen Blogbeitrag mit Zwischenüberschriften und Absätzen, um den Text leicht lesbar zu machen. Dies ermöglicht es den Lesern, den Inhalt schnell zu überfliegen und relevante Informationen zu finden.

Es gibt einen Unterschied zwischen äusserer und innerer Textstruktur. Die innere Textstruktur beschreibt den Aufbau und die Heldenreise im Storytelling. Die äussere Textstruktur ist aber genauso wichtig: Sie unterstützt deine Inhalte mittels Typografie. Heb den Titel visuell hervor. Platziere einen kurzen Lead (einleitende Zusammenfassung) und ergänze mit Zwischentiteln, Absätzen, Aufzählungen, Auszeichnungen und Infokästen. Denk daran: Digitale Medien werden anders gelesen. Deine Leser:innen haben keine Zeit. Sie lesen quer. Die äussere Textstruktur hilft, dass sie nicht abhängen. Gerne erkläre ich dir das Zusammenspiel von Content, Design und Conversion in unserem Content-Marketing-Prinzip. 

6. Biete Mehrwert und relevante Informationen: Stelle sicher, dass dein Blogbeitrag wertvolle und relevante Informationen für die Leser enthält. Biete praktische Tipps, Anleitungen oder Einblicke, die ihnen weiterhelfen können.

Bist du meine Tina Thinker? Dann schicke ich dir ein Herz.
mehr über mich

Was möchte deine Zielgruppe bzw. deine Persona? Was macht sie glücklich, was ärgert sie? Antworte im Blogbeitrag darauf. Meine Persona, die ich mir jetzt gerade vorstelle, sucht einen Sparringspartner auf Augenhöhe. Sie leitet eine Kommunikations- oder Marketingabteilung und fühlt sich intern nicht immer verstanden. Ich wäre für sie gerne die strategische Ping-Pong-Spielerin, die sie versteht und die gleiche Sprache spricht. Deshalb möchte ich Tipps geben und dazu motivieren, im Content-Marketing-Prinzip zu arbeiten. 

7. Nutze visuelle Elemente: Füge deinem Blogbeitrag visuelle Elemente wie Bilder, Grafiken oder Videos hinzu, um den Text aufzulockern und das Interesse der Leser zu steigern. Visuelle Inhalte können auch dabei helfen, komplexe Ideen oder Konzepte besser zu veranschaulichen.

Ich liebe Infografiken. Ich glaube, ChatGPT ebenfalls. Sie vereinfachen alles.

8. Baue Spannung auf: Setze Spannungselemente ein, um die Leser neugierig zu machen und sie zum Weiterlesen zu motivieren. Dies kann durch die Verwendung von Cliffhangern, unerwarteten Wendungen oder offenen Fragen erreicht werden.

Da ist er nun: der Spannungsbogen. Die Heldenreise des Storytelling geht von einer gewohnten Ausgangslage zum Abenteuer mit einem Problem, das es zu lösen gilt und am Ende zum Entscheidungskampf führt. Du bestimmst natürlich, ob es ein Happy End gibt oder wir alle weinen sollen. Das finde ich aber jeweils eine schwierige Entscheidung.

9. Schreibe in einem persönlichen Stil: Versuche, deinen Blogbeitrag in einem persönlichen und ansprechenden Stil zu schreiben. Lass deine eigene Stimme und Persönlichkeit durchscheinen, um eine Verbindung zu den Lesern herzustellen.

Das sage ich meinen Blogschreibenden jeweils als erstes. Schreib so, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Ich möchte ja von dir lesen und eben nicht von ChatGPT. Mach dich einzigartig. Dann werde ich dich lieben – oder hassen. Aber du wirst mir in Erinnerung bleiben.

10. Beende mit einem starken Schluss: Beende deinen Blogbeitrag mit einem starken Schluss, der die wichtigsten Punkte zusammenfasst und eine Handlungsaufforderung oder eine Frage für die Leser enthält. Dadurch kannst du die Diskussion anregen und die Leser zum Kommentieren oder Teilen des Beitrags ermutigen.

Das Beste kommt zum Schluss. Und ChatGPT ist mit mir einig: wir sollten eine Handlungsaufforderung platzieren. Denkt immer daran. Die Call-to-action (CTA) ist die Kür des Blogschreibens. Wenn ich es schaffe, dass du mir nach dem Blog schreibst oder einen meiner Buttons klickst, wäre das grandios. Aber ich persönlich nutze meine Blogs auch gerne zum Sortieren meiner Gedanken. Ich kann so ganz viel verarbeiten. Und schöpfe gleichzeitig neue Ideen. Ich bringe mich quasi auf den Punkt. Diesen Blog zum Beispiel brauche ich, weil ich gleich ein Referat redigieren soll und nicht weiss, wie dreist ich einsteigen soll. Aber ChatGPT hat mir soeben geholfen, diplomatisch in zehn Schritten vorzugehen. Grossartig. Ich liebe künstliche Intelligenz und meine neue Rolle als Marketing-Agentur. Allerdings ist mir die CTA grad nicht ganz klar. Schickt mir doch einfach einen Blog von euch und ich sehe ihn mir an. Oder kommt ans Bier nach vier und wir fachsimpeln? Ich freue mich so oder so.

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