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Agentur wechseln: woran du merkst, dass es Zeit ist

Agentur wechseln: woran du merkst, dass es Zeit ist

Anita Fiechter | 5 Min. Lesezeit

Die Agentur ist freundlich, die Arbeit sauber, die Termine stimmen. Und trotzdem bist du die Einzige, die weiss, wie alles zusammenhängt.

Alles geliefert, nichts verbunden

Du hast eine Website, die gut aussieht. Einen Newsletter, der pünktlich rausgeht. Social-Media-Beiträge, Inserate, eine Messewand. Jedes Stück wurde sauber geliefert, und an keinem gibt es wirklich etwas auszusetzen.

Trotzdem läuft jedes neue Projekt gleich ab: Du briefst von vorne, erklärst zum dritten Mal, wofür ihr steht, und hältst am Schluss selber zusammen, was zusammengehört.

Wenn du die einzige Person bist, die den Zusammenhang kennt, liefert deine Agentur Einzelteile – nicht Kommunikation.

Fünf Zeichen, dass es Zeit ist

Trifft eines zu, ist das ein Hinweis. Treffen drei zu, ist es ein Muster.

Was beim letzten Mal entschieden wurde, weiss nur noch du.

Eine Begründung, die auf ein gemeinsames Ziel zurückführt, bleibt aus.

Selber öffnen kannst du sie nicht, und wofür das Budget eingesetzt wurde, siehst du erst auf der Rechnung.

Website, Bilder, Kampagne und Texte kommen von verschiedenen Stellen, und abgestimmt wird über dich.

Nicht, weil nichts passiert ist, sondern weil niemand festgelegt hat, woran man es misst.

Es liegt selten an der Agentur

Bevor du wechselst, lohnt sich ein ehrlicher Blick. Die meisten Agenturen arbeiten gut. Sie liefern, was bestellt wird – und genau da liegt der Haken: Wer Massnahmen bestellt, bekommt Massnahmen. Eine neue Agentur mit derselben Bestellung bringt nach zwei Jahren dasselbe Ergebnis, nur in einem anderen Look. Was fehlt, ist nicht mehr Talent, sondern eine Ordnung, in der jede Massnahme auf dasselbe einzahlt. Wir nennen das Kommunikationssystem: Content schafft Bedeutung, Design schafft Orientierung, Wirkung setzt in Bewegung.

Der Wechsel lohnt sich deshalb nur, wenn sich mit ihm die Frage ändert – von «Wer macht uns das?» zu «Wer hält mit uns den Zusammenhang?»

Klassische Agenturen

KonzeptRealisation

diffrent.digital

Initialisierung
StrategieKonzeptRealisationImplementierung
Controlling

Umsetzen oder mitdenken

Eine Umsetzungsagentur fragt, was du brauchst. Wir fragen, wohin willst du, und denken mit, als wäre es unser eigenes Unternehmen.

Das gelingt nicht durch Sympathie, sondern weil wir eure Geschichte, eure Zielgruppen und eure Zahlen so gut kennen wie ihr. Genau das hält das Kommunikationssystem fest. Im Alltag zeigt es sich an drei Dingen:

  • Zuerst kommt, was wegfällt. Ein gutes Erstgespräch endet nicht mit einer Offerte, sondern mit einer Liste, was ihr künftig nicht mehr macht. Ohne diese Grenze entsteht mehr Inhalt, aber keine klarere Position.

  • Alles folgt einer Ordnung. Website, Messe, Präsentation und Feed folgen derselben Logik. Wer euch an zwei Orten begegnet, erkennt dieselbe Firma.

  • Die Zahlen gehören euch. Messung, Konten und Auswertungen laufen auf eure Firma. Du öffnest sie selber, wann du willst – ohne Umweg über die Agentur.

Für uns war Anita Fiechter-Hintermann in der Aufbauphase wie eine interne Kommunikationsabteilung
Jan Tanner, Bredella AG

Keine Magie, sondern nachvollziehbar

Kommunikation hat den Ruf, ein bisschen Zauberei zu sein: Man gibt Geld aus, und irgendwann wirkt es – oder eben nicht. Wir sehen das anders. Es sind keine magischen Aktionen, sondern klar nachvollziehbare Massnahmen, die für Magie sorgen.

Darum gibt es zu jedem Projekt eine Projektbilanz: was vereinbart war, was entstanden ist und wofür das Budget eingesetzt wurde. Das Feedback, das wir dazu immer wieder bekommen: Man weiss als Kunde jederzeit, wofür das Geld eingesetzt wird.

Für dich heisst das: Du gehst nicht mit einem Gefühl in die Geschäftsleitung, sondern mit einer Übersicht.

Wechseln, ohne etwas zu verlieren

Ein Wechsel scheitert selten am Neuen, sondern am Alten, das unterwegs verloren geht. Vier Dinge gehören geklärt, bevor die bisherige Agentur aufhört:

  • Zugänge: Domain, Hosting, Website-Backend, Analyse, Search Console, Werbekonten und Social-Media-Profile – alles auf eure Firma, nicht auf die Agentur.

  • Daten und Dateien: offene Gestaltungsdateien, Bilder in voller Auflösung, Texte, Logos, Schriftlizenzen.

  • Sichtbarkeit: Wird die Website neu gebaut, braucht jede alte Adresse ein neues Ziel. Sonst verliert ihr bei Google, was über Jahre aufgebaut wurde.

  • Laufendes: Kampagnen, Abos und Verträge sauber beenden oder übergeben, statt sie weiterlaufen zu lassen.

Das ist keine Misstrauenserklärung an die bisherige Agentur, sondern Ordnung. Die meisten übergeben gerne, wenn man früh fragt.

Unsere Strategie-Papiere werden nun endlich umgesetzt
Dominic Brunner, ControlTech Engineering AG

Bei CTE lag die Strategie schon vor

Ein Strategiepapier, über hundert Fachleute, drei Bereiche – und eine Kommunikation, die davon wenig erzählte. Was hat gefehlt?

Die ControlTech Engineering AG in Liestal hatte, was vielen fehlt: eine Unternehmensstrategie, schriftlich und abgestimmt. Was fehlte, war die Übersetzung in Sprache, Auftritt und Nachfrage.

Deshalb begann die Zusammenarbeit nicht mit einer Massnahme, sondern mit der Positionierung. Daraus entstanden Messestand, Website, Content und Kampagne – alle aus derselben Vorlage. Und die Zahlen stehen nicht in einer Agenturpräsentation, sondern in einem Dashboard auf der eigenen Website. Die Geschäftsleitung schaut selber nach, wann sie will.

Von der Strategie bis zum Reporting: so sieht ein System aus

Woran du nach einem Jahr merkst, dass es richtig war

Nicht daran, dass mehr entstanden ist. Sondern daran, dass du weniger erklären musst.

  • Ein Briefing ist eine Seite lang, weil die Grundlage schon steht.

  • Neue Massnahmen ordnen sich ein, statt neu verhandelt zu werden.

  • Du gehst mit Zahlen in die Geschäftsleitung, die du selber geöffnet hast.

Wir sitzen in Pratteln und arbeiten für Unternehmen in der Region Basel und darüber hinaus. Ob ein Wechsel bei euch nötig ist, lässt sich in einem Gespräch meist schnell klären.

Ist es bei euch Zeit?

Erzähl uns in 45 Minuten, was heute läuft und was fehlt – kein Pitch, sondern ein erstes Sparring an deiner Situation. Auch, wenn am Schluss herauskommt, dass ein Wechsel gar nicht nötig ist.

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